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"Virtueller Blindenhund"
Der Virtual Guide Dog ist ein mobiles System zur Organisation, Kommunikation und Mobilität für schwer sehbehinderte Personen.
Corecompetence of digital concepts: Software and Design
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Forschung & Entwicklung

Projekt: "Virtueller Blindenhund" - Ein mobiles System zur Organisation, Kommunikation und Mobilität für schwerst sehbehinderte Personen

In Zusammenarbeit mit unseren Partnern wurde im Zeitraum von 2003 bis 2006 im Rahmen des Forschungsprogramms FHplus das F&E-Projekt "Virtueller Blindenhund" durchgeführt. Ziel dieses Projektes war es, für schwerst sehbehinderte Personen ein Softwaresystem für mobile Geräte (genannt „Virtueller Blindenhund“) zu erstellen, das folgende entscheidende Verbesserungen des täglichen Lebens für diese Gruppe ermöglicht:

  • Eigenständige Organisation des Tagesablaufs („Kalender“ wie z.B. Outlook),
  • Verbesserte Kommunikationsfähigkeit („Multimedia-Telefon“),
  • Erhöhte Mobilität ("Routenplaner" für Fußgänger).

Der angesprochene Personenkreis wäre physisch und psychisch in der Lage eigenständig zu agieren, kann es aber technisch nicht. Echte Blindenhunde (für Mobilität) sind nur beschränkt lernfähig: Sie kennen nur ein bestimmtes, eng abgegrenztes Gebiet sehr gut; das Eintrainieren neuer Gebiete ist nur beschränkt und mühsam möglich.

Der "Virtuelle Blindenhund" fördert - im Gegensatz zu Systemen rein für Vollblinde - bewusst den vorhandenen Sehrest durch Interaktion via Touch Screen mit Farb- oder Formsymbolen. Als weiterer Kundenkreis werden an den Rollstuhl gebundene Querschnittsgelähmte angesprochen, für die derzeit der IT-Zugang nur auf Standgeräten möglich ist. Das System ermöglicht für alle diese Personenkreise den Anschluss an die moderne Technologiegesellschaft (Mobiltelefonie, mobiles Internet). Gleichzeitig wird der sonst notwendige aber teure Betreuungsaufwand wesentlich reduziert, was eine insbesondere bei jüngeren Betroffenen oft gewünschte Erweiterung der Privatsphäre bedeutet.

www.virtueller-blindenhund.at

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