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Das Einkaufsverhalten in Europa befindet sich im Wandel: Verbraucher kombinieren zunehmend Online- und Offline-Shopping und setzen verstärkt auf digitale Lösungen. Dies geht aus einer aktuellen Studie von Shopfully (ehemals Offerista Group) in Zusammenarbeit mit Reppublika Research & Analytics hervor. Die Untersuchung beleuchtet das Einkaufsverhalten in Deutschland, Österreich, Italien und Spanien und zeigt spannende Trends, die den Handel nachhaltig beeinflussen.
Trotz der Digitalisierung bleibt der stationäre Handel in bestimmten Produktkategorien dominant. Besonders Lebensmittel und Getränke kaufen die meisten Europäer:innen weiterhin im Geschäft:
Ähnlich verhält es sich mit Drogerieartikeln und Produkten aus dem Gesundheits- und Pharmabereich, die bevorzugt vor Ort gekauft werden.
Anders sieht es bei Elektronik, Mode und Schuhen aus. Hier sind hybride Einkaufsprozesse – also eine Mischung aus Online-Recherche und stationärem Kauf – weit verbreitet:
Früher waren gedruckte Prospekte die wichtigste Informationsquelle für Sonderangebote. Heute setzen Verbraucher zunehmend auf digitale Alternativen:
Vor allem in den Kategorien Elektronik, Mode, Möbel und Heimwerkerbedarf verlagert sich die Informationssuche immer stärker ins Digitale.
Einige Zahlen dazu:
Unabhängig von der Produktkategorie bleiben Sonderangebote und Rabattaktionen ein zentrales Kaufkriterium. Besonders bei Lebensmitteln und Getränken sind Rabatte für viele essenziell:
Aber auch bei Elektronik, Mode und Schuhen sind Preisnachlässe entscheidend:
Interessant: Viele Konsumenten holen sich Inspiration direkt im Geschäft. Besonders in Spanien (67 %) und Italien (62 %) wird der stationäre Handel noch als wichtiger Ideengeber gesehen.
Mobile Technologien spielen eine immer wichtigere Rolle – sowohl zur Recherche als auch beim Kaufprozess. Die Studie zeigt ein steigendes Interesse an digitalen Shopping-Tools:
Apps für Preisvergleiche:
Mobile Kassen & Bezahlen per Smartphone:
Push-Benachrichtigungen zu Angeboten in der Nähe:
Weitere beliebte digitale Features:
Die Studie zeigt eindrucksvoll, dass digitale Kanäle für das Shopping-Erlebnis immer wichtiger werden. Gedruckte Prospekte verlieren an Bedeutung, während mobile Technologien und hybride Einkaufsprozesse auf dem Vormarsch sind.
Unternehmen sollten digitale Kommunikationsstrategien weiter ausbauen und innovative Shopping-Technologien anbieten. Wer sich anpasst, kann die Kund von morgen optimal erreichen!
Dieser Beitrag basiert auf einem Artikel, der auf Internetworld.at erschienen ist.
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