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September 2017

Die Datenschutz-Grundverordnung - Viel Neues ab 2018

April 2017

Bilder sagen mehr als Tausend Worte - Warum Bilder im Webshop wichtig sind!

März 2017

Omnichannel - Die Verschränkung von Online- und stationärem Handel

Januar 2017

Ende für SHA-1 Zertifikate

Dezember 2016

Unerwartete Überlastungen des Webshops - Lösungsansätze

November 2016

Amazon Marketplace vs. Eigener Shop

Oktober 2016

Kundenloyalität (Teil 3)

September 2016

Kundenbindung (Teil 2)

August 2016

Kundenbindung vs Kundenzufriedenheit vs Kundenloyalität (Teil 1)

Juli 2016

Responsive Design vs. Mobile Website - Was ist Besser für SEO?
Was Gütesiegel im E-Commerce bringen

Juni 2016

Alternative Streitbeilegung - Informationspflichten ab 2016

Mai 2016

Wie man richtig testet - Eine Checkliste für Webshops
Hochkarätiges E-Commerce-Treffen
Webshop im B2B Bereich - hier schlummert enormes Potenzial
Was bedeutet „Responsive Design“
Die wichtigsten E-Commerce-Trends 2016
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Amazon Marketplace vs. Eigener Shop

Die Verlockung von der Marktmacht Amazons profitieren zu können

Sieht man sich heutzutage bei Amazon um, treten immer öfter eigenständige Händler als Verkäufer von verschiedenen Produkten auf. Sie nutzen die digitalen Infrastrukturen des weltweit größten Online-Händlers um auch am Kuchen des riesigen Marktes mitnaschen zu können.

Das klingt schon sehr verlockend. Ich spare mir die Kosten die die Erstellung eines Webshops mit sich bringen, und nutze den Namen eines etablierten Marktteilnehmers um unkompliziert Umsätze zu generieren.

Was ich aber nicht bedenke, ich mache mich auch zu einem gewissen Grad von Amazon abhängig, denn wie Erfahrungen zeigen, kann Amazon einem kleinen Marketplace-Händler das Leben auch ziemlich schwer machen.


Bloß keine Produkte verkaufen, die zum Verkaufsschlager werden könnten

Nehmen wir einmal an, sie verkaufen ein neues innovatives Produkt, das vor Kurzem erst erschienen ist, als Marketplace-Händler auf Amazon. Die Nachfrage steigt und das Produkt verkauft sich ausgezeichnet.

Nun freuen Sie sich über ihren Erfolg, aber auch Amazon wird auf eben diesen aufmerksam. So kann es schließlich passieren, dass Amazon sagt, das Produkt das bisher nur Sie über den Marketplace verkauft haben, nehmen wir selbst in unser Sortiment auf, und verkaufen es 10 % billiger als sie, weil wir einen besseren Einkaufspreis vom Hersteller bekommen. Und so kommt es dass Sie als kleiner Marketplace-Händler vom Plattform-Betreiber ausgebootet werden und quasi in der Bedeutungslosigkeit verschwinden, weil der Kunde natürlich beim Schmied (Amazon) und nicht beim Schmiedl (Marketplace-Händler) kauft, wo er noch dazu den günstigeren Preis bekommt und von der zuverlässigen Logistik profitiert.


"Vertriebsbeschränkungen" bei etablierten Markenartikeln

In den letzten Jahren häufen sich die Nachrichten nach denen Markenartikelhersteller nicht "autorisierten" Händlern verbieten, ihre Produkte über den Amazon Marketplace zu verkaufen mit der Begründung um Gewährleistung der Qualität. Doch oft hat das nichts mit Qualität zu tun, sondern passiert häufiger aus strategischen wirtschaftlichen Gründen.

Auch die Tatsache dass Amazon zunehmend selbst als "autorisierter Händler" für die Markenprodukte auftreten will und direkt mit den Herstellern lukrative Deals aushandelt, erhärtet den Verdacht dass weniger die Hersteller sonder mehr Amazon selbst auf sogenannte "Vertriebsbeschränkungen" für Marketplace-Händler drängt. So wurde über Fälle berichtet, in denen Amazon diversen Händlern unter Androhung eines kompletten Verkaufsverbots nahe gelegt hatte Produkte diverser Marken aus ihren Marketplace-Shops zu entfernen. In einem Fall soll sogar Amazon selbst Produkte ohne Vorwarnung Produkte aus dem Händlershop entfernt haben.

Angesichts solcher Umstände und einer noch nicht geklärten Rechtslage, bleibt den meisten Händlern, die Markenartikel über Amazon verkaufen, oft keine Wahl die Produkte aus ihren Marketplace-Shops zu entfernen.  


Fazit: Amazon-Marketplace nur mit Eigenmarken oder eigener Onlineshop?

Soll man sich als Händler der mit Markenartikel handelt, von Amazon verabschieden, oder nur mit Eigenmarken vertreten sein, oder soll man sowieso auf einen eigenen Online Shop setzen?

Ist man Hersteller des eigenen Produkts hat man mit einem eigenen Onlineshop den größten Gestaltungsspielraum aber auch der Amazon-Marketplace bietet da eine gewisse Freiheit.

Als Händler fehlt einem oft die Kompetenz für die Entwicklung von Eigenmarken, die durchaus eine Chance bei Amazon hätten. Hier ist man mit einem eigenen Onlineshop klar im Vorteil auch wenn die Gefahr besteht, dass Amazon einem das Wasser durch niedrigere Preise abgräbt und das gleiche Produkt anbietet. 


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