E-Commerce Report 2023: Zahlungsmittelpräferenzen
Ausgangslage
Nachdem wir in unserem letzten Blogbeitrag bereits über die allgemeinen Erkenntnisse des Nexi E-Commerce Reports 2023 berichtet haben, möchten wir in diesem Beitrag nun näher auf den Befragungsaspekt "Zahlungsmöglichkeiten" eingehen:
Anpassung oder Herausragen? Die Balance zwischen globalem und lokalem Handel
In der heutigen Welt des Handels haben wir mehr Zahlungsmöglichkeiten denn je. Von Kreditkarten wie Visa über globale E-Wallets wie ApplePay und PayPal bis hin zu lokalen E-Wallets wie Giropay oder Buy Now, Pay Later (BNPL) Optionen - die Auswahl ist enorm. Doch diese Vielfalt bringt auch Komplexität mit sich.
Lokale Vorlieben und globale Trends
In Österreich zeigt sich ein starkes lokales Kauf- und Zahlungsverhalten. Die EPS-Überweisung ist hier besonders beliebt, doch auch Karten und BNPL-Optionen sind gefragt. Der Trend geht jedoch zunehmend zu Wallets auf mobilen Endgeräten wie ApplePay, die ein reibungsloses Bezahlerlebnis bieten.
Ein tiefes Verständnis der Kundenbedürfnisse ist unerlässlich. Um sich in einem wettbewerbsintensiven Markt abzuheben, muss man den Kunden ein nahtloses Einkaufserlebnis bieten. Dies stärkt nicht nur die Kundenbindung, sondern treibt auch das Geschäftswachstum voran.
Veränderung der Zahlungsgewohnheiten
Trotz der Einführung neuer Zahlungsmethoden bleiben die traditionellen Zahlungsgewohnheiten in Österreich weitgehend stabil. Die Rechnung ist nach wie vor die bevorzugte Zahlungsart, dicht gefolgt von E-Wallets. Interessanterweise sind Karten – sowohl Kredit- als auch Debitkarten – im letzten Jahr beliebter geworden. Dennoch sind sie noch nicht in der Lage, die seit Jahren dominierenden Zahlungsarten zu verdrängen.
Regionale Unterschiede in der Zahlungspräferenz
Die Zahlungspräferenzen variieren stark von Region zu Region. In den DACH-Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz) sind die Top 3 der beliebtesten Zahlungsarten ähnlich. Während die Deutschen E-Wallets bevorzugen, setzen die Schweizer auf Kreditkarten und die Österreicher auf den Rechnungskauf.
In den nordischen Ländern sind mobile Zahlungsmethoden weit verbreitet, was die Bedeutung lokaler Präferenzen unterstreicht. In Südosteuropa zeigt sich ein anderes Bild: Während in Kroatien Karten und digitale Zahlungen dominieren, bleibt in Griechenland Bargeld die bevorzugte Zahlungsart.
Fazit
Die Vielfalt der Zahlungsmethoden erfordert eine strategische Balance zwischen globalen und lokalen Präferenzen. Händler müssen flexibel bleiben und verschiedene Zahlungsmöglichkeiten anbieten, um den unterschiedlichen Bedürfnissen ihrer Kunden gerecht zu werden. Nur so können sie in einem sich ständig verändernden Markt erfolgreich sein und ihre Kunden langfristig binden.
Die Digital Concepts E-Commerce Plattform ist durch ihre große Flexibilität, was die Einbindung von Zahlungsoptionen betrifft, bestens für die Trends im Zahlungsmarkt gerüstet. Die Verfügbarkeit standardisierter Webschnittstellen durch alle gängigen Zahlungsanbieter stellt einen reibungslosen Zahlungsablauf sicher und erfolgt im Idealfall zur Gänze beim Zahlungsanbieter. Der Shop selbst bekommt nur die Bestätigung, ob eine Zahlung funktioniert hat, vom Anbieter übermittelt.
Quelle
Der E-Commerce Report 2023 im Detail ist auf der Homepage von Nexi Österreich verfügbar.
