Einträge zum Thema: Vertreter - Auswahl zurück setzen
Wenn der Listenpreis nicht das letzte Wort hat
Im B2B-Vertrieb ist der Preis selten eine rein statische Zahl. Mengen, Projektvolumen, Kundenbeziehung, Rahmenvereinbarungen oder kurzfristige Verhandlungssituationen können dazu führen, dass individuelle Konditionen vereinbart werden. Genau hier entsteht in vielen Unternehmen eine typische Lücke zwischen persönlichem Vertrieb und digitalem Bestellprozess: Der Außendienst verhandelt, der Shop zeigt Standardpreise, das Angebot wird separat erstellt und die eigentliche Bestellung folgt später über einen anderen Kanal.
Das ist funktional möglich, aber selten effizient. Denn jeder Medienbruch erhöht den Aufwand, verlangsamt den Abschluss und schafft Raum für Missverständnisse. Moderne B2B-Shops sollten deshalb nicht nur Produkte anzeigen und Bestellungen entgegennehmen, sondern auch reale Vertriebsprozesse abbilden können.
Wenn Mitarbeiter im Namen von Kunden handeln
In einem modernen Onlineshop arbeiten nicht immer nur Kunden mit ihrem eigenen Benutzerkonto. Gerade im B2B-Commerce gibt es viele Situationen, in denen Mitarbeiter im Namen eines Kunden handeln, eine Kundensicht prüfen oder Bestellungen unterstützend erfassen müssen.
Ein klassisches Beispiel: Der Außendienst ist beim Kunden vor Ort und möchte direkt eine Bestellung aufnehmen. Oder der Support hilft telefonisch bei einem Problem im Checkout. Auch Administratoren müssen regelmäßig nachvollziehen können, was ein bestimmter Kunde im Shop tatsächlich sieht.
Damit solche Abläufe nicht in umständlichen Login-Wechseln enden, braucht es eine durchdachte Möglichkeit für den Benutzerwechsel ohne Neuanmeldung. Technisch wird diese Funktion häufig als Multi-Sessions bezeichnet: Ein berechtigter Benutzer bleibt in seinem eigenen Konto angemeldet und kann zusätzlich in eine weitere Benutzersicht wechseln.
